Steirerwadln in der Lederhose (c) Steiermark Tourismus | Hans Wiesenhofer

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Im Herzen fest verwurzelt...

Ausseer Fasching (c) Martin Huber
Frohe Ostern im Ausseerland (c) TVB Ausseerland - Salzkammergut | Johanna Provatopoulos
  • Der Fasching - die heilige 5. Jahreszeit im Ausseerland - Salzkammergut.
     
  • Der Palmbusch'n - wird vor dem Palmsonntag von Burschen aus sechs Sträuchen gebunden, (Palmkätzchen, Erika, Senfte, Wacholder, Buchsbaum und Eibe), anschließend in der Kirche geweiht und an Bekannte und Verwandte verteilt. Er soll die Häuser vor Unwettern schützen. 
     
  • Das Osterfeuer - findet in den Abendstunden des Karstamstags statt und dient zur Austreibung des Winters und der Begrüßung des Frühlings und der Sonne. 
     
  • Der Maibaum - mächtiger Baum, geschmückt mit grünem Kranz und bunten Bändern. Er wird am 1. Mai aufgestellt und dient als Symbol für Fruchtbarkeit und Lebensfreude. Aber vorsicht: die Nacht davor gut bewachen, sonst wird er gestohlen ;)
     
  • Die Sonnwendbüscherl - werden vor dem 21. Juni, der Sommersonnenwende, mit verschiedenen Wiesenblumen gebunden. Die Büscherl werden zum Schutz vor Gefahren und der Abwehr des Bösen an die Tür gehängt. Alte Büscherl werden meist in die Sonnwendfeuer geweorfen.
     
  • Der Almauftrieb - der jährliche Beginn der Almbewirtschaftung, meist zwischen Mai und Ende Juni. 

     

 

 

  • Der Almabtrieb - Abschluss der Almweidezeit und Beginn der Winterstallung. Die Sennerin verteilt an diesem Tag die sogenannten Almraungerl an die Kinder.
     
  • Der Ruabnfeldsunntog - eine Arte Erntedank in Gößl. Nach Abernten der Felder braten Burschen Kartoffeln auf offenem Feuer und bewirten Nachbarn und Besucher mit Tee.
     
  • Der Dorfrichter - wird noch in Gößl alljährlich gewählt Dieser ist verantwortlich für die Organisation und die Durchführung von Robotarbeiten im Wegbau, und ist eine Art Schiedsrichter bei allfälligen Grund- und Grenzstreitigkeiten.
     
  • Die Lechpartie - Saibling werden in Lechhütten in Altaussee oder Grundlsee am offenen Feuer gebraten und den mitgekommenen Besuchern und Gästen angeboten. Dazu wird fröhlich musiziert und gezecht. 
Räuchern (c) TVB Ausseerland - Salzkammergut | nixxipixx
Tauplitzer Nikolospielgruppe (c) Tauplitzer Nikolospielgruppe | Wegscheider
Brauchtum im Ausseerland - Salzkammergut "Die Berigl" (c) TVB Ausseerland - Salzkammergut | Petra Kirchschlager
  • Der Barbaratag - noch vor Sonnenaufgang am 4. Dezember werden Kirschzweige abgeschnitten und in eine Vase gestellt. Blühen diese bis zum Heiligen Abend, bedeutet das, dass im kommenden Jahr eine Hochzeit ins Haus kommt.  Es kann aber auch ein Symbol für Glück, Freude und eine gute Ernte sein.
     
  • Die Rauhnächte - finden zwischen Dezember und Jänner statt. Nach dem Volksglauben ziehen in dieser Zeit stürmische Mächte der Mittwinterzeit durch die Lande. 
     
  • Der Tag der unschuldigen Kinder - "Frisch und gsund, frisch und gsund! Lang lebn und gsund bleibn!"
    Jahr für Jahr ziehen am 28. Dezember Kinder in Tauplitz in aller Früh von Haus zu Haus. Die mitgebrache Rute dient dabei nicht zur Bestrafung, sondern soll Glück und Gesundheit ins neue Jahr bringen. Als Dank dafür erfreuen sich die Kinder  über Süßigkeiten und kleine Geldbeträge.
     
  • Der Krampus und der Nikolaus - ziehen in der Nacht zum 6. Dezember zieht von Haus zu Haus und verteilen Süßigkeiten an die braven Kinder. Eine Besonderheit hier sind das Mittendorfer und Tauplitzer Nikolospiel, ein bäuerliches Jedermannsspiel.
     
  • Die Glöckler und die Berigln- ein alter Heischbrauch, der die bösen Winterdämonen verkörpert.
    Am 5. Jänner ziehen in den frühen Morgenstunden Kinder mit weißen Leinensäcken von Haus zu Haus, läuten mit Glocken und rufen "bitt gar schön um an Glöcklkrapfen". In den Abendstunden ziehen hässlich vermummte und stumme Gestalten, die Berigln, ebenfalls mit Glocken durch den Ort und kontrollieren das Haus auf Sauberkeit, und werden anschließend mit einer Jause und Schnap verpflegt. Je nach Ort gibt es Unterschiede zwischen dem Aussehen der Berigeln.