Presseinfo Kulturhauptstadt Salzkammergut 2024 | 01-2021

Kulturhauptstadt Europas 2024: Mit Gestaltungslust ins neue Jahr

Stephan Rabl als künstlerischer Geschäftsführer & Manuela Reichert als kaufmännische Geschäftsführerin wurden  Ende des Vorjahres einstimmig bestellt und sind nun ganz im Salzkammergut angekommen.

Staffelübernahme geglückt: Stephan Rabl übernahm Anfang November die künstlerische Geschäftsführung für die im Juni 2020 gegründete Kulturhauptstadt Bad Ischl - Salzkammergut 2024 GmbH, die kaufmännische Leiterin Manuela Reichert zog zwei Wochen später in Bad Ischl ein. Mittlerweile sind sie ganz im Salzkammergut angekommen und gestalten die Vorbereitungen des Kulturhauptstadt-Jahres. Die beiden Geschäftsführer*innen wurden von der Generalversammlung im Oktober einstimmig bestellt. Die beiden Führungspersönlichkeiten haben große Erfahrung im Programmgestalten, in der Unternehmensführung sowie Gründung von
Kultureinrichtungen.

Erstmals in der Geschichte der Kulturhauptstädte Europas findet sie 2024 in einer inneralpinen und damit ländlich geprägten Region statt. 23 Gemeinden in der Steiermark und Oberösterreich entwickeln eine Kulturregion, die durch das Zusammenwirken - kulturell, wirtschaftlich und touristisch - mehr erreichen kann.

 

Stephan Rabl bringt eine umfassende Expertise aus vielen Projekten, Festivals und Einrichtungen mit. Seine Schwerpunkte liegen im Bereich der Darstellenden Kunst, Kultur für junges Publikum, kulturelle Bildung, dezentrale Kulturentwicklung und europäische wie internationale Projekte. Er war Gründer der Festivals Szene Bunte Wähne in Niederösterreich (ab 1991) und Wien (ab 1996), dem Kunst & Kulturfestival *SZENE Waldviertel, das im Herbst 2020 noch unter COVID-Bedingungen stattgefunden hat. Rabl war Gründungsintendant des SCHÄXPIR OÖ Festival (2001 bis 2015) und dem Theaterhaus DSCHUNGEL WIEN (2003 - 2016) im Wiener MuseumsQuartier, er arbeitete in den letzten Jahren auch für regionale und dezentrale Kulturentwicklung in Wien, sowie als Berater und Kurator für das MQ Wien. Er war Lehrbeauftragter an der UNI Wien und Impulsgeber für kulturpolitische Entwicklungen in Österreich.

Kunst und Kultur als Salz des Zusammenlebens
Rabl versteht es als seine Aufgabe, Neues entstehen zu lassen, Schwellenängste der Kunst abzubauen und  Gegensätze zu verbinden. “Wir stehen am Beginn der maßgeblichsten globalen Veränderungen unserer Zeit. Dies erfordert, dass wir uns in sozialer und ökologischer Hinsicht völlig neu orientieren. Inmitten der gegenwärtigen Umwälzung des Zusammenlebens und der tiefgreifenden Veränderung von regionalen und internationalen Kulturlandschaften einen europäischen Kulturhauptstadtgedanken zu formulieren, ist eine spannende Herausforderung und erfordert eine profunde Basis, wie es Bad Ischl - SKGT24 bereits bewiesen hat. Ich freue mich, nun mit vielen engagierten Menschen diese kulturelle Aufgaben umsetzen zu dürfen. Salz ist für die Menschen überlebenswichtig. Kunst und Kultur betrachte ich als das Salz des Zusammenlebens. Die internationale Kunst- und Kulturwelt muss jetzt danach fragen, wie der Mensch sein Verhalten in der Welt verändern soll und wie wir in Zukunft zusammenleben. Wir wollen uns ab sofort diesen Fragen und Veränderungen widmen und im Kulturhauptstadtjahr 2024 eine Prise „KulturSalz" aus Bad Ischl nach Europa senden.”, so Rabl.

 

Manuela Reichert war die letzten zwei Jahre Geschäftsführerin der Philharmonie Salzburg und der Kinderfestspiele. Sie hat an der Professionalisierung beider Organisationen mitgewirkt und hinterlässt die Unternehmen auf finanziell sicheren Beinen. Davor war die Kulturmanagerin über 17 Jahre lang die Geschäftsführerin der Kulturpark Traun GmbH mit den beiden Spielstätten Schloss Traun und Spinnerei. Manuela Reichert hatte die Sanierung von Schloss Traun, sowie den Neubau der Spinnerei mitverantwortet und Traun als
Kulturstadt erfolgreich positioniert. Die in Salzburg aufgewachsene Betriebswirtin und Kulturmanagerin lebt seit über 20 Jahren in Oberösterreich.

Kultur verbindet - gemeinsam schafft man mehr
Reichert packt ihre neue Aufgabe mit großer Vorfreude an: „Ein besonderes Anliegen ist mir die Verbindung der unterschiedlichen Orte der Region, denn gemeinsam schafft man mehr. Kultur ist essentiell für die Gesellschaft, unabhängig davon, welche Herausforderungen uns die jeweilige Zeit bereithält. Bad Ischl setzt gemeinsam mit dem Salzkammergut einen Impuls in Sachen Kultur und Tourismus, daran gestalte ich gerne mit“, so Manuela Reichert. Ihre ersten Agenden? „Ein starkes Team formieren, ein Budget und einen Marketingplan erstellen und mich auf viele erfolgreiche Termine mit potentiellen Sponsoren*innen und Unterstützer*innen vorbereiten - sobald dies wieder möglich ist.“

 

Der Aufsichtsrat – bestehend aus 14 Personen – wurde im August 2020 konstituiert, Aufsichtsratsvorsitzender ist Hannes Heide (MEP), sein erster Stellvertreter Franz Steinegger (BGM Grundlsee), zweiter Stellvertreter Stefan Krapf (BGM Gmunden). Die Kulturhauptstadt Region bilden die beiden Bundesländer Steiermark und Oberösterreich mit insgesamt 23 Gemeinden.
Steiermark: Bad Aussee, Altaussee, Grundlsee, Bad Mitterndorf
Oberösterreich: Bannerstadt Bad Ischl, Gmunden, Laakirchen, Bad Goisern, Gosau, Scharnstein, Vorchdorf, Kirchham, Obertraun, St. Konrad, Ebensee am Traunsee, Altmünster, Traunkirchen, Hallstatt, Roitham am Traunfall, Pettenbach im Almtal, Grünau im Almtal, Steinbach am Attersee, Unterach am Attersee

Insgesamt gibt es neun Eigentümer*innen der Kulturhauptstadt Bad Ischl – Salzkammergut 2024 GmbH. Sie bilden gemeinsam auch die Generalversammlung, also das oberste Willensbildungsorgan der Gesellschaft:
Stadtgemeinde Bad Ischl
Stadtgemeinde Gmunden
Regionalentwicklungsverein Traunsteinregion
Regionalentwicklungsverein Inneres Salzkammergut – REGIS
Regionalverein Ausseerland
Tourismusverband Bad Ischl
Tourismusverband Inneres Salzkammergut
Verein Initiative Salzkammergut 2024
Wirtschaftskammer OÖ

Am 16.10. 2020 wurde das Regionalforum als beratendes Organ gegründet.
Die 30 Mitglieder unterstützen beratend, ihr Netzwerk liefert Informationen aus der Region, sie sind ein Sprachrohr für die Anliegen der Kulturhauptstadt Bad Ischl – Salzkammergut 2024 GmbH. Den Vorsitz des Regionalforums hat Pamela Binder (Geschäftsführerin TVB Ausseerland - Salzkammergut) inne.

 

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Büro: buero@salzkammergut-2024.at
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