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Geschichtliches

Das Hinterbergertal, so wie die Gegend um den Ort Bad Mitterndorf oft genannt wird, hat geschichtlich einige Entwicklungen erlebt, die bis heute, besonders touristisch gesehen, zu äußerst positiven Auswirkungen geführt haben. Ständiger Wandel, die Bewältigung von Krisen, andauernde Veränderung und Modernisierung prägen das Geschehen und den weiteren Fortlauf.

Den Aufstieg zur modernen Tourismusgemeinde verdankt man unter anderem dem Bau der Tauplitzalm-Alpenstrasse und der Errichtung des Heilbades Heilbrunn, verbunden mit der Ernennung zum Kurort.  Besonders die Jahrzehnte nach dem Zweiten Weltkrieg stellten eine außergewöhnliche Entwicklungsphase dar; eine Phase der Motorisierung, von Investitionen in die öffentliche Infrastruktur sowie eines Bau- und Tourismusbooms. 

Wissenswerte Eckdaten

  • 1147 wurde Bad Mitterndorf das erste Mal urkundlich erwähnt
  • 1335 wurde mit dem Bau der katholischen Kirche begonnen -  Sie war der Drachenheiligen Margaretha geweiht, das auf eine römische vorgeschichtliche Besiedlung deutet.
  • 1420 übertrug Erzherzog Ernst die Pfarre Pürgg mit dem Vikariat Mitterndorf dem Chorherrenstift Wiener Neustadt
  • 1491 wurde Mitterndorf  mit seiner Mutterpfarre Pürgg  der St. Georgs Ritterorden verliehen
  • 1577 kam der Distrikt mit der Herrschaft an das Grazer Jesuitenkolleg
  • 1577-1730 stand das Tal unter geistlicher und weltlicher Hoheit der Jesuiten
  • 1590 wurde von der Pfarrmenge ein von Aussee geholter Prädikant gewaltsam in die Kirche eingeführt
  • 1591 wurde Schloss Grubegg erbaut, 1606 jedoch schon aus der Herrschaft Hinterberg herausgenommen
  • 1595 hatten die Mitterndorfer erneut einen evangelischen Priester, da der katholische Pfarrer verstarb
  • 1597 kam es zu ernstlichen Ausschreitungen, als versucht wurde, wieder einen katholischen Pfarrer einzusetzen, erst zwei Jahre später kehrte wieder äußere Ruhe ein
  • 1610 ging die weltliche Herrschaft zur Gänze auf die Jesuiten über
  • 1680 wurde die Volksschule gegründet
  • 1714 kam es zu einigen Pestanfällen in Mitterndorf
  • 1717 ließ Pfarrer Balthasar Marinz Kreuzweg und Marienstatue auf dem Kumitzberg errichten und setzte damit den Beginn des Wallfahrtsortes Maria Kumitz
  • 1741 wurde an den Boden der Herrschaft Grubegg eine Pulvermühle errichtet
  • 1773 wurde die Kirche Maria Kumitz erbaut
  • 1796 hatte das Hallamt (Salzamt) einen Zerrenn- und Streckenhammer in Betrieb, der einen Teil der nötigen Pfannbleche produzierten
  • 1808 wurde das Postamt errichtet
  • 1868 wurde das erste Badehaus in Heilbrunn und die Eisenbahn erbaut
  • 1961 wurde die Alpenstraße auf die Tauplitzalm erbaut, wodurch der endgültige  Durchbruch zu einer der ersten Fremdenverkehrsorte ermöglicht wurde, besonders die Wintermonate betreffend
  • 1962 wurde mit dem Bau von Hotels und Pensionen begonnen und die Thermalquelle Heilbrunn ist entstanden
  • 1972 wurde der Ort zum Kurort ernannt und  berechtigt, das Wort „BAD“ im Namen zu führen
  • 1980 wurde Bad Mitterndorf zur Marktgemeinde erhoben
  • 2009 wurde die GrimmingTherme eröffnet